REVIEW: Hardsoul - Die Ghettos müssen...
Geschrieben von: moonwalker   
Freitag, 03. Juli 2009 um 09:02

Wie einst Marty McFly ist den Jungs der außerirdischen Truppe „Hardsoul“ der Treibstoff ausgegangen, während sie mit ihrem Raumschiff auf der Erde strandeten.

Ihr Treibstoff, auch bekannt unter dem Namen „Ultra Sound“, sei allerdings nicht auf der Erde vorhanden, sodass sich die Jungs selber ans Werk machen mussten ihn zu produzieren, heißt es im Pressetext. Der "Ultra Sound" mag auf der Erde vielleicht nicht in der genauen Rezeptur vorhanden sein, seine Zutaten sind es jedoch auf jeden Fall. Denn „Die Ghettos müssen verrückt sein“ klingt stark nach einer Mischung aus Techno-Beats zwischen Atzenmusik und Alexander Markus gepaart mit dem Rapvolumen einer bekannten Berliner Kannibalen-Gruppierung.

Einzelne Songs der Gruppe, bestehend aus Maniak, Crush, Morderca Henni C, Kane und Uppercut, weisen dabei sicherlich Hitcharakter im Bereich der zurzeit angesagten Techno-Hip Hop Richtung auf, auf Albumlänge kann das Werk jedoch nicht zwingend punkten. Zu anstrengend wird das Zuhören über 17 Anspielstationen in denen von Rock über Rap, Hip Hop, Elektro, Techno, Punk und einer Priese Miami Bass alles zusammengemischt wurde, was auf unserem Planeten so an Stilen zu finden ist.

„667 – one more than the devil“ stoßen mit Hard Soul und ihrem Album “Die Ghettos müssen verrückt sein” vermutlich zum richtigen Zeitpunkt in die gehypteste Hip Hop Richtung seit langem. Freunde werden die sechs Hardsouler mit ihrem Album in Deutschland auf jeden Fall finden, auch wenn dem Album eine etwas klarere Line sicherlich gut zu Gesicht gestanden hatte. Einen ersten Eindruck kann man sich mit der Video-Single „Schneemann“ einholen, die sicherlich Potential hat, den Sprung in deutsche Clubs zu schaffen.

 

 

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