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Raiza Biza – Dream Something LP [Download]

von Slick die Ratte am 13 Okt. 2012 in Allgemein|Downloads|Stream
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Wenn man sich mal wieder ein Rapalbum anhört und dann in heutzutage wirklich seltenen Fällen doch wieder richtig Gänsehaut bekommt, dann muss man sich nicht wundern, wenn in den Tags oder an anderer Stelle “New Zealand” auftaucht. Die weit entfernte Insel neben der australischen bietet mittlerweile eine handvoll starker Releases, ungesehen ob Instrumental oder Rap. Auf Seiten des Sprechgesangs sollte man mal auf bandcamp Crews wie @Peace oder Home Brew suchen…Obiges Erlebnis ereilte mich nun wieder bei Raiza Biza. Rapalbum des Jahres?

 

First things first – 12 Songs inklusive Intro stehen zu Buche – und zwar kostenlos. Der Löwenanteil auf Produktionsseite wird von Crime Heat Beats geliefert, weitere Beats kommen von Soulchef, Si-Res, S.F.T. und Jay Knight. Rap kommt durchweg von Raiza Biza, der nur einmal Platz macht für seinen Kollegen Genocide – gute Entscheidung, wie man auf Truth Seekers hören kann. Auch der beigesteuerte Gesang passt nahtlos ins Klangbett. So entsteht keine schlichte Summe aus Beats und Raps, sondern eine viel tiefer wurzelnde Symbiose. Eine Tiefe, die man erleben muss und nicht mehr beschreiben kann.

Dream Something und Astroids tragen diesen insgesamt hochwertigen Release nochmal zwei Stufen höher. Genau so muss Rap – für mich – klingen: Prototyp, Blaupause, Vorbild. Ersterer Song ist gleichzeitig Titeltrack und liefert die vielleicht nicht sonderlich ausgefallene, aber positive Botschaft der Platte: “Create your own future – dream something!”.

Was macht die Dream Something LP nun so überragend? Einerseits ist Raiza Biza ein sehr angenehmer Rapper. Seine warme, sympathische Stimme fügt sich harmonisch auf die organischen Produktionen. Er rappt unaufgeregt, bedacht, seine Worte haben Gehalt – Conscious Rap, wenn man so will. Andererseits liefern die insgesamt fünf Produzenten ein homogenes und schlichtweg famoses Soundbett ab. Ob wundervolles Saxophon, melancholisches Piano und mal kraftvolle mal dezente Drums – alles klingt lebendig und einfach schön. Neben Samples darf man auch Live-Instrumente vermuten.

 

Bedauernswert ist dagegen, dass man eine solche Perle nicht auf Vinyl erwerben kann. So ein Album aus der Sammlung ziehen zu können und aufzulegen, wird immer etwas ganz anderes sein als in einem digitalen Ordner zu kramen.

Eine richtige Review soll(te) an dieser Stelle nicht entstehen – deshalb Punkt setzen und den geneigten, lesenden Hörer selbst genießen lassen. Zuletzt ein Aufruf: teilen, teilen, teilen!

Weitere Anspieltipps: Truth Seekers, Jets & Tanks.

 

Mehr Infos zu Raiza Biza? Mit diesen Gedanken zu seiner LP kommt ihr ihm etwas näher:

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