The Beep – Secondhands Vol. 2 [Stream]
von Slick die Ratte am 24 Jul. 2012 in Allgemein|Stream|Videos
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Bei einer neuen Veröffentlichung aus dem noch jungen Labelhaus Sichtexot sollte man sich unbedingt die Zeit und Muße zum Anhören nehmen. Die Sichtexoten sind eine Genossenschaft von Musikliebhabern des guten organischen Sounds. Zumindest aus meiner Warte macht sie ihre wundervolle Soundästhetik zu einer der besten Musikadressen in Deutschland. Nun ist das klangvolle Beattape Secondhands Vol. 2 aus der Schmiede von The Beep erschienen.
Der Kölner Beattüftler The Beep kann schon auf eine interessante und unterschiedliche Musikvergangenheit zurückblicken. So finden sich in seiner Vita Produktionen für Audio88 & Yassin auf ihrem zweiten Herrengedeck oder für die Erde ist eine Scheide, außerdem für Caspers Herz aus Holz-Single. Schaut man noch weiter zurück, findet man The Beep als Mitglied von Punkbands wieder.
Im Jahr 2009 erschien sein Secondhands Vol. 1 auf Kassette und nun, drei Jahre später, am 20. Juli 2012 ist Vol. 2 erschienen. 24 Beats sind es geworden, die sich etwa um die 2-Minuten-Marke bewegen, Zeit genug, den Hörer mit druckvollen Instrumentalen zu begeistern, ohne Langeweile aufkommen zu lassen, man kennt es ja von Stones Throw-Veröffentlichungen. The Beeps kreative Ader und musikalisches Gespür zeigt sich in der ungezwungenen Wahl seiner Instrumente, “angefangen bei 10 Euro Flohmarktgitarren über analoge Synthesizer und Effektracks bis hin zum Casio-Keyboard”. Samples kommen von der gut durchgestaubten Vinyl und erscheinen somit in ihrem ganzen Charme. Im Kern bleibt aber die Arbeit mit der MPC erhalten und die Beats liefern mit jeder Sekunde das Bedürfnis, den Kopf rhytmisch in Bewegung zu bringen.
Secondhands Vol. 2 ist ein wundervoll organischer Release, warm, voller Harmonie und für mich eines der besten Beattapes aus dem Bereich Hip Hop seit langem. Letzte Zweifler bekommen mit den Gastbeiträgen von Tufu und Sichtbeton ihre Restnörgelei ausgetrieben.
Das Tape mit Download-Code findet ihr hier! Digital gibts das gute Stück natürlich via bandcamp.
Das Video zum ohnehin großartigen Song Eijo ist ebenfalls sehr gelungen:


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