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Hip Hop Hafenrundfahrt mit Herr von Grau uvm [Bericht + Photos]

von Schoki am 20 Mrz. 2011 in Allgemein|Photos
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Hamburg, nachmittag, und die Sonne scheint – nicht. Sonnenschein gab es nur metaphorisch durch bunte Scheinwerfer, neben welchen goldene Fische mit Sonneblumen, Hawaiiblumen und Diskokugeln um die Wette tanzten.Was ist hier los? Die MS Hedi sticht auf See, oder eher auf Fluss. Denn heute wird zwei Stunden lang auf der Elbe getuckert, mit Beats zum Kopf nicken oder auch mal das Boot ins Schaukeln zu bringen. Der Anlass: Die aktuelle Frühjahrstour von Herr von Grau.

Mirko Machine wurde auch erblickt, die ersten Astra sind schon leer getrunken, es ist verraucht, der Wind bläst so langsam vom Heck herein. Nach guten 20 Minuten voll wunderbarer 90er Hip Hop von den Rhymegalore Jungs stellt sich Feinschliff ans Mikrofon, irgendwo links. Es ist alles so rammelvoll, es wackelt sowieso schon, zum Glück musste niemand kotzen. Naja, jedenfalls habe ich es nicht mitbekommen, hah. Es scheinen jedenfalls alle Spaß zu haben.

Und während wir also live verwöhnt werden ziehen Dampfer, Kräne und Docks an uns vorbei. Wie lang ich schon nicht mehr ‚ne Hafenrundfahrt gemacht habe. Ach übrigens, an alle, die vor haben demnächst mal in die Hansestadt zu kommen und über die Elbe zu fahren: Man kann mit dem ganz normalen HVV Ticket auf die Fähre nach Finkenwerder und hat eine Hafenrundfahrt gratis. Oder eben für 2 Euronen oder so.

Okay back to topic: Ich drängle mich also von hinten draußen wieder richtung Bug, denn ich erblicke ein riesen Plüschkrokodil. Angekommen sehe ich auch einen Frosch. Es sind Jales & Knopf, die asbald ihr Fell ablegen (Frösche und Krokodile und Fell, ja..) und durch ihr Springkommando einige seeuntaugliche Passagiere ins Schwitzen bringen.

Tja und letztlich die heißersehnten Grauen Herren, Initiatoren des Ganzen. Derbe. Wer hat sowas schon erlebt? Schon schön so eine bunte, graue Hamburger Hafenromantik. Die Menschen verließen etwas taumelig, aber glücklich das Schiffchen, als wir wieder an den Landungsbrücken ankamen.

Am Abend ging es dann im Fundbureau weiter. Ich quälte mich ins Ottenseer Kir, doch es hätte nicht sein müssen. Nico Suave headlinete ein sonst sehr beschissenes Event. Es war leer und besoffen, als er auf die Bühne kam und es wäre einfach alles nicht nötig gewesen. Das hat meinen Hip Hop Supertag ein bisschen getrübt. Aber nunja, Sonnenschein gibt es ja zum Glück durch Druck auf den Play Knopf.

Mehr Photos von der Hafenrundfahrt gibt es hier. Und man  kann auf der MS Hedi übrigens jeden Freitag zu Hip Hop, Soul, Funk und was dazu gehört abgrooven. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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