Paid in Full – Ich war fasziniert von Rakims Lyrics, den Beats von Eric. B und wie beides perfekt harmonierte…
von Seff Wrights am 26 Jan. 2009 in Videos
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Im letzten Eintrag ging es um Produktion und Samples. Auch dieser Eintrag befasst sich mit diesen Themen, denn was wäre Rap Musik ohne fette Beats und Melodien, die sich innerhalb von Sekunden in deinem Ohrgang festfressen!?!
Als 1987 Eric. B & Rakim ihr Debutalbum “Paid in Full” veröffentlichten, hatte ich keinen blassen Schimmer von Samples. Ich dachte die Jungs machen einfach geile Musik. Wie die gemacht wurde, interessierte mich damals wenig. Das sie gemacht wurde umso mehr! Ich war fasziniert von Rakims Lyrics, den Beats von Eric. B und wie beides perfekt harmonierte.
Das die Jungs, wie auch die anderen “Golden Era” Künstler, sich ihre Tracks “einfach” aus vielen Fragmenten anderer Musikstücke zusammenbastelten und das alles gar nicht wirklich von ihnen ist, wusste ich zu der Zeit nicht. Einfach in Anführungsstrichen, denn das Samplen ist eine große Kunst. Erstmal musst du sehr viel Musik hören um ein freshes Sample zu finden. Dann musst du die Kreativität besitzen, das Sample genau richtig zu schneiden und es an der perfekten Stelle neben den anderen Samples platzieren. Das alles klingt aber viel leichter als es ist! Theorie und Praxis eben…
Nehmen wir den Song “Paid in Full” als Beispiel. Fast ein dutzend Samples bilden den Klangteppich dieses Classics. Auf dem ganzen Album finden sich um die 50 Song Samples. Großartig arrangiert und in Szene gesetzt! Follow the Leader!
Liste der Samples:
“Im Nin’Alu” – Ofra Haza
“When Boys Talk” – Indeep
“Love Break” – Salsoul Orchestra
“Boogie Woogie” – Sound Dimension
“Ashley’s Roach Clip” – The Soul Searchers
“Don’t Look any Further” – Dennis Edwards
“Love Break (Ooh I Love It)” – The Soul Children
“We Want to Parrty, Parrty, Parrty” – Lyn Collins
“Change le Beat” – Fab Five Freddy
“Train Sequence” – Geoffrey Sumner
Making History By Breaking History: The Sample
!I wonder if You Got Soul!
- Seff Wrights

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